Raumperspektive 2035 – Kooperation Köln und rechtsrheinische Nachbarn

Beteiligte Großstädte
Bergisch Gladbach, Köln, Leverkusen

Beteiligte Umlandgemeinden
Niederkassel, Rösrath, Troisdorf

Beteiligte Kreise
Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein Sieg Kreis

Würdigung durch das Auswahlgremium

Konzeptionelle Qualitäten:

Das Zukunftskonzept wurde positiv bewertet, da in der Ableitung und Begründung die enge Verknüpfung von Siedlungsflächenentwicklung, Wohnen, Mobilität und Infrastruktur gesehen wird. 

Der „Zopf“ ist die Versinnbildlichung eines integrierten Gedankens, aber noch kein räumliches Konzept. Die analytischen Daten, die zu einem echten Raumgebilde führen könnten, müssten noch erarbeitet werden. Die Analyse sollte verdichtet werden, um in der Ableitung zu einem klaren räumlichen Motiv zu kommen. Eine Differenzierung und ein Eingehen auf unterschiedliche Entwicklungsräume sollte vorgenommen werden. 

Bei der Konkretisierung der Ziele wird die Behandlung des Freiraums, der gestärkt werden muss, um eine Verdichtung andererseits zu ermöglichen, besonders positiv gesehen. Die Projekte selber sind in sich schlüssig, es müsste aber ein innerer Zusammenhang hergestellt werden und Konsistenz und Kohärenz aufgezeigt werden.

Verfahrensqualitäten relativ zum Stand der Vorerfahrung bzw. -praxis: 

Der Grad der politischen Legitimation ist hoch, es gibt eine unterschriebene Vereinbarung der politischen Spitzen. Der Prozess ist gut ausformuliert, die klassischen Elemente könnten aber ergänzt werden, um eine höhere Innovation zu erzielen. Mit Blick auf den Prozess empfiehlt das Auswahlgremium die Kooperationen zu vertiefen und weitere Akteure und Unterstützer einzubeziehen und auch nach ungewöhnlichen und neuen Wegen zu suchen. 

Um aus dem „Plan der Möglichkeiten“ ein umsetzbares Konzept zu entwickeln, müssten Schwerpunktsetzungen vorgenommen werden. 

  • Insgesamt wird das Zukunftskonzept des Stadtumlandverbundes als Konzept mit Vorbildcharakter bewertet. 

 

Empfehlungen der Jury an das Ministerium:

  • Das Auswahlgremium empfiehlt eine Projektförderung, um den Stadtumlandverbund auf seinem Weg zu unterstützen.