Das Verfahren

Das Verfahren ähnelt einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren. In einer ersten Projektphase sind alle Großstädte NRWs gemeinsam mit benachbarten Städten und Gemeinden aufgerufen, Konzeptvorschläge einzureichen. Das Ministerium wählt mit Hilfe von Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen geeignete Konzeptvorschläge für die zweite Projektphase aus, wenn die wesentlichen Kriterien erfüllt sind. Zum Abschluss der 2. Phase sollen ein oder mehrere Zukunftskonzepte prämiert werden. Das Auswahlgremium empfiehlt dem MBWSV entsprechende Preisträger.

Phase 1 – Kandidatur
Die Stadtumlandverbünde bewerben sich für eine Teilnahme mit einem Exposé. Nach Eingabe der Konzeptvorschläge erfolgt als Erstes die Prüfung der formalen Zulassungskriterien durch die Verfahrensbetreuung in Zusammenarbeit mit dem MBWSV.

Konzeptvorschläge, welche die formalen Zulassungserfordernisse nicht erfüllen, werden zurückgewiesen. Die Stadtumlandverbünde erhalten eine zweiwöchige Frist, um die Projektunterlagen zu ergänzen und erneut einzureichen. Bleiben die formalen Zulassungserfordernisse unerfüllt, wird der Konzeptvorschlag zurückgewiesen bzw. nicht zur Prüfung der inhaltlichen Kriterien zugelassen. Fällt diese Vorprüfung positiv aus, werden die Konzeptvorschläge als Kandidaten dem Auswahlgremium vorgelegt. Dieses trifft auf inhaltlicher Ebene eine Auswahl von max. 12 Stadtumlandverbünden, die für die zweite Projektphase zugelassen werden.

Phase 2 – Ausarbeitung der Kooperationsprojekte
Durch die Nominierung eines Stadtumlandverbunds für die zweite Phase steht diesem für die Ausarbeitung des Projektes die finanzielle Unterstützung durch das MBWSV und die fachliche Beratung durch das Team zur Verfügung, das dieses Verfahren betreut. Auf diesem Weg werden die nominierten Projekte aktiv begleitet.

Ferner wird in dieser Phase eine politische Legitimation durch die Kommunen angestrebt, um eine langfristige Verbindlichkeit und Umsetzbarkeit der Projekte zu gewährleisten.

Abschließend reichen die Stadtumlandverbünde ausgearbeitete Zukunftskonzepte ein. Das MBWSV benennt auf Empfehlung des Auswahlgremiums einen oder mehrere Sieger des Verfahrens. 

Mehrwert für die Teilnehmer

Das MBWSV kann folgende Unterstützungsleistungen und Maßnahmen anbieten:

  • Inhaltlich – Unterstützung im Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Zukunftskonzeptes,  z. B. durch Beratung des Teams, das das Verfahren betreut.
  • Organisatorisch – Aufbau eines überregionalen Stadt-Umland-Netzwerks mit Beispielcharakter Kommunikativ – Bewerbung des Projektes in der Öffentlichkeit und bei Dritten mit der Qualifizierung
    bzw. Auszeichnung im Rahmen des Projektes „StadtUmland.NRW“.
  • Finanziell – Die Stadtumlandverbünde werden in der zweiten Phase finanziell durch das MBWSV mit einem Betrag von 200.000 € je Konzept unterstützt. Das MBWSV wird die am Ende der Phase 2 prämierten Preisträger in besonderer Weise in seinen Förderprogrammen berücksichtigen und bei der Weiterentwicklung und Umsetzung der Projekte unterstützen.

Download des Aufrufs

Ablauf des Verfahrens

StadtUmland.NRW Projektaufruf Phase 1
StadtUmland.NRW Projektaufruf Phase 2